Zahlung an zumeist im Greisenalter stehende Männer und Frauen, die – vor allem bei Todesfällen – für das Seelenheil einer Person beten, auch Betbrüder und Betschwestern genannt (old men or matrons engaged and renumerated in order to pray for the soul’s salvation of a defunct person). – Wiewohl dieser in Gegenden von Deutschland und Österreich früher weit verbreitete Brauch von den geistlichen Behörden immer wieder gerügt, untersagt und sogar auch mit hohem kirchlichen Strafen bedroht wurde, hielt er sich vor allem im geschlossenen ländlichen Raum sehr lange und teilweise bis heute. – Siehe Sterbekasse, Trägergeld.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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