In der Sprache der Finanzwelt – scherzhafte Bezeichnung für Investitionen in Gebäude; im weiteren Sinne werden manchmal auch Investitionen in unbebaute Grundstücke mit einbezogen sowie – das in einen Immobilienfonds angelegte Geld. – Nachdem im Jahr 2005 in Deutschland angesehene Fonds die Rücknahme der Anteile aussetzen, erlitt das Ansehen dieser Fonds eine merkliche Einbusse. – Siehe Baubranche, Bauland, Bausparkasse, Bodenkreditinstitut, Geldüberversorgung, Hypothekenbank, Immobilienblase, Immobilienpreise, Immobilienvermögen, Real Estate Investment Trust, Mittelaufkommen, Niedrigzinspolitik, Nullzins, Repression, finanzielle, Verstädterung, Voranschlag, niedrig gehaltener, Wohneigentum, Zinsallokations-Funktion, Zinsdifferenzgeschäft. – Vgl. Jahresbericht 2005 der BaFin, S. 147 ff., Finanzstabilitätsbericht 2012, S. 55 ff. (ausführliche Marktanalyse, viele Übersichten; Literaturverweise) sowie den jeweiligen Jahresbericht der BaFin, Abschnitt “Immobilienfonds”. Im Monatsbericht der EZB finden sich im Anhang “Statistik des Euro-Währungsgebiets” unter der Rubrik “Monetäre Entwicklungen, Banken und Investmentfonds”, Unterrubrik “Aktiva der Investmentfonds im Euro-Währungsgebiet nach Anlageschwerpunkten und Anlegergruppen” Aufstellungen über die Zusammensetzung des Vermögens der Immobilienfonds. Im jeweiligen Finanzstabilitätsbericht der Deutschen Bundesbank wird u. a. auch das Mittelaufkommen deutscher Immobilienfonds ausgewiesen, Monatsbericht der EZB vom Mai 2013, S. 59 f. (Entwicklung der Preise für Wohneigentum im Eurogebiet seit 2000), S. 70 f. (Wohnungsbauinvestitionen seit 1995), Monatsbericht der EZB vom Juli 2013, S. 55 ff. (Wohnimmobilien im Eurogebiet und ihr Wert; viele Übersichten), Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Oktober 2013, S. 13 ff. (Markt für Wohnimmobilien in Deutschland; zahlreiche Übersichten), Finanzstabilitätsbericht 2013, S. 17, S. 66 ff. (Preise für Wohnimmobilien steigen; Gefahren), Geschäftsbericht 2013 der Deutschen Bundesbank, S. 53 f. (Wohnungsbauinvestitionen der Privathaushalte seit 1991; Übersicht),

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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