Eine Abgabe, die früher auf die künstliche Erhellung eines Raumes zu entrichten war. Sie stand in der Tradition der Kerzenwachs-Steuer (Wachszins; candle wax impost). Grundlage der Erhebung bildete die Zahl der Beleuchtungskörper oder jede elektrische Glühbirne (bulb), auch das Bremslicht (rear brake light) an Automobilen. In Deutschland wurde die Beleuchtungssteuer zu Jahresbeginn 1993 abgeschafft. – Ihre abgewandelte Wiedereinführung forderte man ab etwa 2000 wiederholt im Zuge der Bemühungen um das Energiesparen (efforts to energy saving). Eine solche Abgabe würde aber neben der ja bereits erhobenen Energiesteuer (energy tax) den Verwendungszweck “Beleuchten” unverhältnismässig stark belasten. – Siehe Kerzengeld, Lichtgeld.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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