Auftragsfluss (order flow)

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Wenn nicht anders definiert, so versteht man darunter den Übertrag (amount carried forward) aus Käufen und Verkäufen in einer Fremdwährung (xeno currency), der von den Kunden – hauptsächlich Industrieunternehmen, Versicherungen und Fonds – bei Devisenhändlern: bei Brokern und Banken, getätigt werden. Dieser Saldo kann unter gewöhnlichen Umständen als Mass für den Kaufdruck für eine bestimmte Währung herangezogen werden. – In den Kauf- und Verkaufsaufträgen spiegeln sich aber auch die Erwartungen in der Regel gut informierter Auftraggeber hinsichtlich der jeweiligen Volkswirtschaft bzw. Währungsraums wider. Deshalb kann der Auftragsfluss – neben anderem – auch ein wichtiges Merkmal in Zusammenhang der Konjunkturdiagnose sein. – Siehe Devisenhandel, Devisenmarkt, Marktmacher, Wechselkurs, Zwei-Säulen-Prinzip – Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Januar 2008, S. 18 f. (Erwartungsbedingtheit des Austragsflusses).

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Auftragsfluss (order flow)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/auftragsfluss-order-flow/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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