Nichtbank-Finanzintermediär

Nichtbank-Finanzintermediäre sind inländische Einheiten des Sektors der finanziellen Kapitalgesellschaften, die nicht den Monetären Finanzinstituten und damit nicht den Banken zugerechnet werden. Dazu zählen im Bericht insbesondere Investmentfonds, sonstige Finanzinstitute, Versicherungen und Pensionseinrichtungen. Der Sektor ist hinsichtlich Geschäftsmodell, Refinanzierung und Fristigkeit heterogen. Diese Unterschiede führen dazu, dass seine Teilgruppen auf geldpolitische Impulse verschieden reagieren und Bankfinanzierung je nach Situation ersetzen, ergänzen oder deren Wirkung verstärken können.

Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – April 2026 , 22.04.2026 , PDF-S. 151. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/990912/referenceDoc/354d4402d0641ef4a100fffeb30b2b19.
Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie mich an: info@ekrah.com

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