Deficit Spending (so auch im Deutschen gesagt; seltener Defizitfinanzierung)
Bewusste, geplante Überschreitung der Ausgaben über die Einnahmen in einem öffentlichen Budget, also beabsichtigte Staatsverschuldung. – Viele glaubten früher, dass sich auf diese Weise eine sich im Abschwung befindliche Volkswirtschaft in die Vollbeschäftigung zurückführen lasse, und man das Defizit dann in dem dadurch bewirkten Boom sehr leicht wieder ausgleichen könne. Die Erfahrung hat indessen deutlich genug gezeigt, dass dies nirgends gelang. – Siehe Defizit-Falke, Haushaltsdefizit, Krise, Landung, weiche, Rezession, Haushaltsdefizit, Staatsverschuldungs-Druck, Zyklik.
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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