Dünne Folie, die auf der einen Seite aus Blattgold, auf der anderen Seite aus Blattsilber besteht. Eigens dafür ausgebildete Blattgoldschläger (gold beater) stellten solche Ware her. Weil das gewalzte Goldblatt hauchdünn und daher durchsichtig ist, so erscheint es durch das darunter befindliche Silber heller als herkömmliches Blattgold. Freilich verändern sich mit Zwischgold vorgenommene Vergoldungen durch Oxidation des Silbers (oxidation: the chemical combination of a substance with oxygen: a reactive element and chief constituent of the atmosphere). Zunftordnungen (guild laws) und teilweise auch landesherrliche Verordnungen stellten Fälschungen wie vor allem Ersatz der Silberfolie durch Zinnfolie bei Zwischgold unter Strafe. Sie verboten auch das Vergolden mit Zwischgold ohne Wissen des Auftraggebers. – Siehe Edelkupfer, Gold, Karat, Rauschgold.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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