Zinsspanne und Zinsmarge (interest margin, lending margin)
Der Unterschied zwischen dem Zinssatz, den ein Institut bei Darlehn berechnet und dem Zinssatz, den die Bank ihren Gläubigern, und zwar vor allem – den Einlegern (depositors: persons who entrust money in view of an interest payment; Kunden, die dem Institut ihr Geld anvertrauen und dafür eine Vergütung erwarten) sowie – allen anderen zur Refinanzierung des Instituts Beitragenden zahlen muss. Die so errechnete Zinsspanne gilt weithin als Masstab für den Erfolg einer Bank. – Siehe Zinsüberschuss. – Vgl. Jahresbericht 2003 der BaFin, S. 17, Jahresbericht 2009 der BaFin, S. 33 (Statistik Zinsspanne seit 2000) und den jeweiligen
Jahresbericht der BaFin, Kapitel “Wirtschaftliches Umfeld”, Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom September 2007, S. 15 ff. (sehr ausführliche Darstellung mit vielen Statistiken), Monatsbericht der EZB vom Oktober 2011, S. 84 f. (Zinsspanne in Beziehung zu anderen Grössen seit 2003; Übersichten) sowie für die deutschen Banken den jeweiligen September-Bericht der Deutschen Bundesbank, Finanzstabilitätsbericht 2012, S. 32 (Zinsmargen deutscher Institute seit 2003; Übersicht).
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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