Umlaufsgeschwindigkeit (velocity of circulation)
Bei Zahlungsmittel Masstab dafür, wie häufig eine Geldeinheit innert einer bestimmten Periode dem Güterangebot gegenübertritt: wie oft sie zu Zahlungszwecken umgesetzt wird (the number of times a single unit of currency turns over [is spent] in a definite period of time). Eine Erhöhung wirkt letztlich wie eine Vermehrung der Geldmenge. Von den Zentralbanken wird die Umlaufsgeschwindigkeit daher laufend beobachtet. – Die Umlaufsgeschwindigkeit der Scheidemünzen betrug früher im allgemeinen ein Vielfaches jener der Kurantmünzen. – Siehe Freigeld. – Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Juli 2007, S. 16 ff. (Veränderung der Umlaufsgeschwindigkeit; Vorausschätzungen), Monatsbericht der EZB vom April 2010, S. 19 (Umlaufsgeschwindigkeit seit 1981 im Vergleich mit der Zinsstrukturkurve).
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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