Früher von Einzelhändlern bei Barkauf (cash purchase, cash buying) ausgegebenes, ähnlich einer kleinen Briefmarke gestaltetes, gummiertes (gummed) Wertzeichen. Die Marken wurden in ein Rabattheft (Rabattbuch; passbook) oder auf einer Rabattkarte (payback card) geklebt. Ein volles Rabattbuch konnte dann beim Warenkauf eingelöst werden. – Zweck der Sparmarken war es, – dem im deutschen Einzelhandel sehr weit verbreiteten Kaufen auf Pump (Ankreiden; chalking up: taking on credit) entgegenzuwirken und in einem – die Kundenbindung zu stärken, um damit ein Abwandern der Käufer zu – Konsumgenossenschaften mit in der Regel hohen Rückvergütungen oder – zu Kaufhäusern mit teilweise erheblich niedrigeren Nettopreisen zu verhindern. – Siehe Anschreiben Rabatt.
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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