Partieller parametrischer Produktionsfunktionsansatz
Ein partieller parametrischer Produktionsfunktionsansatz bildet die unmittelbaren Auswirkungen staatlicher Investitionen auf das Produktionspotenzial ab, indem er den staatlichen Kapitalstock als eigenständigen Produktionsfaktor behandelt. Daneben bestimmen Totale Faktorproduktivität, privater Kapitalstock und Arbeitsvolumen das Produktionspotenzial. Der Ansatz kann zeitliche Verzögerungen zwischen Investition, Fertigstellung und vollständiger Nutzung der Infrastruktur berücksichtigen. Als Partialanalyse erfasst er jedoch weder gesamtwirtschaftliche Rückkopplungen noch allgemeine Gleichgewichtseffekte, etwa über Zinsen, Löhne, private Investitionen oder Beschäftigung.
Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – Dezember 2025 , 19.12.2025 , PDF-S. 23. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/972182/referenceDoc/d70e8cdb2d630a96b850f13261ba44c5.
Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie mich an: info@ekrah.com

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