Ein partieller parametrischer Produktionsfunktionsansatz bildet die unmittelbaren Auswirkungen staatlicher Investitionen auf das Produktionspotenzial ab, indem er den staatlichen Kapitalstock als eigenständigen Produktionsfaktor behandelt. Daneben bestimmen Totale Faktorproduktivität, privater Kapitalstock und Arbeitsvolumen das Produktionspotenzial. Der Ansatz kann zeitliche Verzögerungen zwischen Investition, Fertigstellung und vollständiger Nutzung der Infrastruktur berücksichtigen. Als Partialanalyse erfasst er jedoch weder gesamtwirtschaftliche Rückkopplungen noch allgemeine Gleichgewichtseffekte, etwa über Zinsen, Löhne, private Investitionen oder Beschäftigung.
Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – Dezember 2025 , 19.12.2025 , PDF-S. 23. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/972182/referenceDoc/d70e8cdb2d630a96b850f13261ba44c5.
Passende Formel
Grenzkosten
Die zusätzlichen Kosten einer marginalen Produktionsausweitung bestimmen.
Variablen: K(x) Kostenfunktion; x Ausbringungsmenge.
Anwendung: Für Produktionsentscheidungen, Preisuntergrenzen und Gewinnmaximierung.