Liquiditäts-Tausch und oft wie im Englischen Liquidity Swap (liquidity swap, collateral swap, collateral upgrade trade)
Allgemein Tauschgeschäfte auf dem Finanzmarkt im Falle eines bedeutenden Liquiditätsgefälles (liquidity differential) in Bezug auf Vermögensgegenstände. – Im besonderen entsprechende Geschäfte zwischen Banken und Versicherungen. Im Rahmen von Liquidity Swaps werden vor allem vergleichsweise illiquide Wertpapiere von Banken gegen hochliquide Effekten von Versicherungen für einen bestimmten Zeitraum und mit einem Sicherheitsabschlag getauscht (transactions which effect a liquidity transfer between an insurer and a bank by usually exchange high-credit quality, liquid assets such as gilts [top bonds that are rightly considered low risk] held by the insurer with less liquid assets held by the bank). Institute können die geliehenen Papiere einsetzen, um aufsichtsrechtliche Liquiditätsvorgaben (supervisory liquidity requirements) zu erfüllen und die kurzfristige Refinanzierung zu besichern. Andererseits können Versicherungen durch den befristeten Tausch die Verzinsung ihrer Kapitalanlagen erhöhen. – Siehe Debt-Equity-Swaps, Devisen-Swaps, Liquiditätsrisiko, Marktliquiditätsrisiko, Währungs-Swap, Zinsswap. – Vgl. Finanzstabilitätsbericht 2012, S. 49 f. (Erklärung der Transaktionen; unbefriedigende Transparenz des Marktes; Ansteckungswirkungen sind zu befürchten).
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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