Home Equity Loan (so auch im Deutschen gesagt; seltener Eigenheimdarlehn auf kreditfinanziertes Eigentum)

Die Subprime-Krise vorwiegend auslösende Darlehn in den USA, bei dem ein Haus als Sicherheit dient, das aber bereits durch einen Kredit – in der Regel von einer anderen Bank – finanziert wurde. Das den nachrangigen Kredit vergebende Institut vertraut darauf, dass – die Immobilienpreise weiter steigen oder – sie Bündel solcher risikoreichen, weil mit hoher Ausfallwahrscheinlichkeit belasteten Darlehn verbriefen und – an andere weltweit Partner weltweit weiterreichen kann. – Die Käufer derartiger Verbriefungspapiere waren grösstenteils ebenfalls Banken, darunter viele aus Deutschland, die solche Titel in Vertrauen auf ein vorgelegtes günstiges Rating in ihre Portfolio nahmen. – Das zweite Darlehn wurde seitens der Kreditnehmer (homeowners; Hausbesitzer) dann vorwiegend dazu verwendet, um langlebige Konsumgüter und Autos anzuschaffen bzw. Weltreisen zu unternehmen. Auf diese Weise wurde die SubprimeKrise unausbleiblich. – Siehe Absenzkapitalismus, Credit Default Swap im Quadrat, Darlehnhaftung, beschränkte, Home Mortgage Disclosure Act, Immobilienblase, Jingle Mail, Luftpapiere, Luxuskonsum, Mortgage Equity Withdrawal, Ninja-Loans, Northern RockDebakel, Papiere, toxische, Payment-in-Kind-Kredit, Realkredit, Subprime Lending, Verbriefungsmarkt, Zitronenhandel, Zwei-Achtundzwanzig-Kredit. – Vgl. Monatsbericht der EZB vom Mai 2013, S. 59 f. (Entwicklung der Preise für Wohneigentum im Eurogebiet seit 2000).

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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