Handschuhgeld (glove due; bribe)
Frühere Bezeichnung für – eine gebräuchliche Zahlung (customary payment) bei besonderen Anlässen, wie beispielsweise die an manchen Orten übliche Gewohnheit (local custom), dass der Pate eines Täuflings (godfather of a baptizand) dem Geistlichen ein Geldgeschenk überreicht, oder – eine Gebühr, wie vor allem bei einer akademischen Prüfung (academic examination, university examination). – Heute noch teilweise gesagt für das hierzulande unbekannte Schmiergeld in der Bedeutung Zahlung an Amtspersonen, um sich einen persönlichen Vorteil zu verschaffen. – Siehe Bettgeld, Douceur, Draufgeld, Geldzahlungsgeste, Gratuist, Handgeld, Rückvergütung, Transaktionsbonus, Trinkgeld.
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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