Getreidewert (grain equivalent)

Die Kaufkraft einer Währung, ausgedrückt in einem genauen Mass an einer bestimmten Körnerfrucht. Vor allem in Zeiten starker Inflation wurde der Getreidewert bei Verträgen zugrundegelegt. In der Wirtschaftsgeschichte wird der Getreidewert häufig zur Feststellung des Geldwerts herangezogen. – Getreide heisst in älteren Dokumenten oft auch (die) Trait. – Siehe Roggenanleihen.

Achtung: Das Finanzlexikon ist urheberrechtlich geschützt und darf ohne die ausdrückliche Einwilligung lediglich zum privaten Gebrauch benutzt werden!
Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
E-Mail-Anschrift: info@jung-stilling-gesellschaft.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Ernst_Merk
https://www.jung-stilling-gesellschaft.de/merk/
https://www.gerhardmerk.de/

Sidebar