Fonds, offener auch Investmentfonds, offener (open end fund)
Sondervermögen einer Kapitalverwaltungsgesellschaft, über das keine im voraus festgelegte Anzahl von Anteilen ausgegeben wird. Vielmehr gibt das Fondsmanagement nach billigem Ermessen (at reasonable discretion) neue Zertifikate heraus und nimmt diese auch wieder zurück. Der Kurs eines Zertifikats ergibt sich anteilig aus dem Wert des Vermögens des Fonds und des Kassenbestandes. Er wird von der Fondsgesellschaft in der Regel täglich anhand von Marktdaten ermittelt und veröffentlicht. Hierbei wird zwischen Ausgabekurs und Rücknahmepreis des Anteilscheins unterschieden. Im Eurogebiet überwiegen bis anhin bei weitem die offenen Fonds. – Siehe Fonds, geschlossener, Investmentvermögen. – Vgl. Finanzstabilitätsbericht 2012, S. 68 f. (offene Fonds können Teil einer Kreditintermediationskette sein und ihr Marktpotential durch den Einsatz von Derivaten vervielfachen; Übersicht), Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Januar 2013, S. 13 ff. (vergleichende Marktanalyse der Fonds und insbesondere deren Mittelaufkommen), Jahresbericht 2013 der BaFin, S. 182 (Erlaubnis und Aufsicht seitens der BaFin nach dem KAGB).
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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