Defeasance (so auch im Deutschen gesagt; seltener Kreditsicherungshinterlegung)

Allgemein eine Finanzierungstechnik, bei der – ein Betrag an Bargeld oder von – erstklassigen – Papieren hinterlegt wird, – aus dem der Gläubiger die Zinsen aus dem gewährten Darlehn entnehmen kann (the borrower deposits a portfolio of assets to a creditor. The portfolio of assets is designed to meet interest payments and repay the principal of the debt. By this, the assets are risk-free assets or low risk). – Entsprechende Verträge können auch zwischen einer Bank und einer von ihr eingerichteten Zweckgesellschaft abgeschlossen werden. – Im Zuge der Subprime-Krise geriet diese Finanzierungsform stark in Verruf. Denn viele der hinterlegten und von Rating-Agenturen als erstklassig eingestuften Titel erwiesen sich plötzlich als wertlos. Aber auch die gewährten Darlehn konnten jetzt nicht zurückgefordert werden, weil die Kreditnehmer – vor allem Zweckgesellschaften und Fonds – das Geld zum Kauf von Papieren ausgegeben hatten, die gleichfalls auf den Wert null sanken: das Geld war nämlich auf dem Weg der Entkapitalisierung weithin in den Luxuskonsum geflossen. – Siehe Credit Enhancement, Darlehn-gegen-Papiere-Geschäft, Diamond-These, Erstverlust-Tranche, Kreditderivat, Originate-to-distribute-Strategie, Originator, Pool, Reintermediation, Repackaging, Rückschlag-Effekt, True-Sale-Verbriefung, Unterseeboot-Effekt, Verbriefung, Verbriefung, traditionelle.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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