Credit Linked Notes, CLN (so auch im Deutschen gesagt)
Besondere Art des Kreditderivats. Es sind vom Sicherungsnehmer (floating rate payer; üblicherweise von einer eigens dafür gegründeten Zweckgesellschaft – auch Special Purpose Vehicle [SVP] und Conduit [conduit] genannt) – emittierte Schuldverschreibungen, bei denen aber nur dann am Ende der Laufzeit der volle Nennbetrag ausbezahlt wird, wenn bis dahin das vereinbarte – in der Regel durch Bezugnahme auf die Rahmenverträge der International Swaps and Derivates Association – Kreditereignis ausgeblieben ist. – Der Sicherungsgeber (fixed rate payer) übernimmt dabei neben dem Kreditrisiko des Referenzaktivums auch das Kreditrisiko des Emittenten. Meistens werden die CLN in verschiedenen Tranchen begeben, die von Rating-Agenturen entsprechend bewertet werden. – Siehe Derivategeschäfte-Clearingpflicht, Derivategeschäfte-Meldepflicht, Erstverlust-Tranche, Kreditderivat, Kreditverbriefung, Originate-to-distribute-Strategie, Senior-Tranche, Single Master Liquidity Conduit, Verbriefung, Verbriefungsstruktur. – Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom April 2004, S. 31 (dort auch erklärende Übersicht), Jahresbericht 2003 der BaFin, S. 21 f., S. 126, Jahresbericht 2007 der BaFin, S. 80 (CLNs sind in die neue Anlageverordnung für Versicherungen aufgenommen) und den jeweiligen Jahresberichte der BaFin, Monatsbericht der EZB vom September 2005, S. 21 (erklärende Übersicht; Definitionen).
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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