Das menschliche Auge vermag bei geringen Leuchtdichten nur drei Farben zu unterschieden: blauviolett, grün und rot (the inability to distinguish colours other than blue-violet, green, and red at low light levels). – Auch farblich noch so geschickt gestaltete Banknoten können deshalb bei halbdunkler Beleuchtung wie in gewissen Lokalen nur schwer erkannt, und Fälschungen umso leichter in Verkehr gebracht werden. – Empirisch belegt ist, dass Geldfälscher (counterfeiters) vor allem in schummrigen Diskotheken, Nachtclubs und Bars (dim discotheques, night-clubs and bars) auf hohen Wert lautende gefälschte Banknoten beim Geldwechsel und bei Geschäften mit Gästen in echte Banknoten oder Münzen eintauschen. – Inzwischen werden in solchen Lokalen in Zahlung gegebene Euronoten (banknotes issued by the ECB) fast schon regelmässig mit einer kleinen Leuchte angestrahlt, um den in das Papier eingebetteten Sicherheitsstreifen zu finden; und durch leichtes Reiben mit Zeigefinger und Daumen kann festgestellt werden, ob der Sicherheitsstreifen nur aufgeklebt wurde. Bis anhin sind noch keine Fälle bekannt geworden, in denen es gelang, den Sicherheitsstreifen wie bei den echten Euronoten in das Papier einzuarbeiten. – Siehe BanknotenManagement, Banknoten-Wertbeschränkung, Counterfeit Card, Geld, böses, Falschgeld, Fenstergeld, Guilloche Skimming.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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