Branchen, standortgebundene (location-bound industries)

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Wirtschaftszweige, die – Waren – wie in der Landwirtschaft – oder Dienstleistungen – wie etwa Heilbäder – vor Ort erbringen, – hohe Transportkosten – wie beispielsweise die Eisen- und Stahlindustrie – haben oder – in unmittelbarer Nähe zu einem bestimmten Hersteller – wie zum Beispiel im Chemischen Apparatebau – niedergelassen sein müssen. Herkömmlicherweise überwiegt in Deutschland bei den Unternehmen dieser Gattung das Hausbank-Prinzip, und es ist hier auch regelmässig das Beziehungsbankgeschäft eng. – Siehe Balassa-SamuelsonEffekt, Wirtschaft, zweigeteilte.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Branchen, standortgebundene (location-bound industries)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/branchen-standortgebundene-location-bound-industries/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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