Regelmässig erscheinende, von einzelnen Verfassern oder besonders zu diesem Zweck gegründeten Firmen herausgegebene Mitteilungen über das Geschehen auf dem Finanzmarkt allgemein und an der Börse im besonderen. Darin ausgesprochenen Anlage-Empfehlungen ist allemal mit einem gesunden Misstrauen zu begegnen; und vorgetragene Erfolgsmeldungen sind in vielen Fällen nachweislich falsch. – Siehe Bildschirm-Stierer, Blog, Börsengerüchte, Daimonion, Deuteroskopie, Geheimtip, Finanzforen, Internet-Foren, Pump and Dump, Scalping, Siderismus, Twitter. – Vgl. Jahresbericht 2007 der BaFin, S. 172 ff. (Marktmanipulation durch Börsenbriefe; S. 174: die BaFin hat im Juni 2007 auf ihrer Webseite ein Merkblatt zu AnlageEmpfehlungen in Börsenbriefen und Newslettern gestellt), Jahresbericht 2009 der BaFin, S. 171 (Marktmanipulation durch Börsenbriefe vom Ausland), Jahresbericht 2010 der BaFin, S. 211 (auffällige Börsenbriefe aus dem Ausland, die marktenge, vielfach unbekannte Papiere empfehlen) sowie den jeweiligen Jahresbericht der BaFin, Kapitel “Aufsicht über den Wertpapierhandel und das Investmentgeschäft”.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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