Zahlung des Staates an Familien, die ihre Kinder im häuslichen Umfeld erziehen und damit die aufwendigen staatlichen Einrichtungen (cost-intensive governmental institutions) entlasten. Das Betreuungsgeld wird auch Erziehungsprämie und – als Unwort des Jahres 2007, nicht-berufstätige Frauen verunglimpfend – Herdprämie (stay-at-home parenting credit; house cricket bonus; house cricket = hier: Heimchen: eine unbedarfte, nicht eigenständige weibliche Person, die sich mit ihrer Rolle als Hausfrau und Ehefrau zufriedengibt) genannt. – Behauptet wurde, dass ein Gutteil des Betreuungsgeldes in den Kauf von alkoholischen
Getränken durch die Eltern fliesse, und zudem die Kinder in einer öffentlichen KleinkinderErziehungsanstalt (public school for small children with the specialisation on early-year care and education) besser gefördert werden als im häuslichen Umfeld. – Siehe Biergeld.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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