Bei einer Bausparkasse angesammeltes Geld mit dem Zweck, ein Bauvorhaben zu verwirklichen. – Ist ein Bausparvertrag zuteilungsreif (mature for allocation), und der Bausparer (building society saver) nimmt das Baugeld nicht an, so darf die Bausparkasse das Konto auflösen und das Guthaben auch gegen den Willen des Kunden zurückzahlen. Denn der Zweck eines Bausparvertrags (building society contract) ist es, Wohneigentum zu finanzieren und nicht Guthaben zu verwalten. – Siehe Baugeld, Bausparkasse, Hypothekenbank, Wohnungsbaukredit. – Vgl. Jahresbericht 2007 der BaFin, S. 220 (Praxis der Bausparkassen ist rechtens), Monatsbericht der EZB vom August 2009, S. 83 ff. (Finanzierung des Wohnungsbaus im Eurogebiet; Übersichten), Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Juni 2013, S. 45 (Bausparverträge der Privathaushalte aufgeschlüsselt), Geschäftsbericht 2013 der Deutschen Bundesbank, S. 53 f. (Wohnungsbauinvestitionen der Privathaushalte seit 1991; Übersicht),

Achtung: Das Finanzlexikon ist urheberrechtlich geschützt und darf ohne die ausdrückliche Einwilligung lediglich zum privaten Gebrauch benutzt werden!
Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
E-Mail-Anschrift: info@ekrah.com
https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Ernst_Merk
https://www.jung-stilling-gesellschaft.de/merk/
https://www.gerhardmerk.de/