Kenngrösse, bei welcher die bartwertigen Auswirkungen (cash effects) von zwei aufsichtlich vorgegebenen Zinsentwicklungen durch die Institute berechnet werden müssen. Der Verlust aus der für die Bank ungünstigsten Zinsentwicklung wird dann ins Verhältnis zu den regulatorischen Eigenmitteln des Instituts gesetzt. Daraus ergibt sich der Zinsrisiko-Koeffizient (interest rate risk coefficient) als aufsichtlicher Indikator für das Zinsänderungsrisiko im Anlagebuch. – Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Juni 2012, S. 55 ff. (ausführliche Darstellung; Übersichten; Quellenverweise auf das Regelwerk Basel-II).

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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