Basler Zinsschock (Basle-II capital interest shock)

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Kenngrösse, bei welcher die bartwertigen Auswirkungen (cash effects) von zwei aufsichtlich vorgegebenen Zinsentwicklungen durch die Institute berechnet werden müssen. Der Verlust aus der für die Bank ungünstigsten Zinsentwicklung wird dann ins Verhältnis zu den regulatorischen Eigenmitteln des Instituts gesetzt. Daraus ergibt sich der Zinsrisiko-Koeffizient (interest rate risk coefficient) als aufsichtlicher Indikator für das Zinsänderungsrisiko im Anlagebuch. – Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Juni 2012, S. 55 ff. (ausführliche Darstellung; Übersichten; Quellenverweise auf das Regelwerk Basel-II).

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Macaulay-Duration

\[D_M=\frac{\sum_{t=1}^{n}t\cdot\frac{CF_t}{(1+y)^t}}{P}\]

Die durchschnittliche kapitalgewichtete Bindungsdauer einer Anleihe bestimmen.

Variablen: CFt Cashflow in t; y Rendite; P Kurs; t Zahlungszeitpunkt.

Anwendung: Für Zinsrisikoanalyse und Laufzeitvergleich festverzinslicher Wertpapiere.

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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Basler Zinsschock (Basle-II capital interest shock)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/basler-zinsschock-basle-ii-capital-interest-shock/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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