In Deutschland hatte (nach Erhebungen der Deutschen Bundesbank) im Jahr 2009 gemessen am Wert der Transaktionen das Bargeld einen Anteil von 57,9 Prozent, der Rest entfiel auf Karten. – Bezieht man die Anteile auf die Menge der Transaktionen (auf die täglichen Einkäufe), so liegt Bargeld mit 82,5 Prozent an der Spitze, gefolgt von EC-Karten (Debitkarte mit dem ec-Logo [electronic cash system]; rechtlich eine Zahlungskarte, keine Kreditkarte, wie oft fälschlich zu lesen ist) mit 12 Prozent und Kreditkarten mit 1,4 Prozent. – In einem ziemlich stetigen Trend nimmt der Anteil der Barzahlungen seit 2000 jährlich um grob ein Prozent ab. Indessen war im Jahr 2010 Bargeld in Deutschland noch immer das Zahlungsmittel, welches die Bürger am häufigsten einsetzten, führend vor allem bei kleineren Zahlbeträgen. – Siehe Banknoten-Wertbeschränkung, Bargeld, Geldkarte, Karte, Zahlungskarte.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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