Die aufwendige – bei der Deutschen Bundesbank entfielen 2009 etwa sechzig Prozent der Kosten auf diesen Bereich – und keine Erträge abwerfende Tätigkeit der Zentralbank im Bargeldkreislauf. Darin eingeschlossen ist auch die Prüfung eingehender Banknoten und das Ausscheiden nicht mehr umlaufsfähiger (banknotes which are no longer fit for circulation) oder gefälschter Scheine. – Zu Jahresbeginn 2010 waren bei der Deutschen Bundesbank in diesem Tätigkeitsbereich fast dreissig Prozent der Mitarbeiter beschäftigt; im Jahr davor waren 15 Mia einzelne Banknoten bearbeitet worden, etwa 180 Stück pro Einwohner. – Die Deutsche Bundesbank testet und zertifiziert auch Maschinen zur Bargeldbearbeitung (cash processing machines). – Das Verhalten der Wirtschaftssubjekte und in engerem Sinne der Verbraucher in Bezug auf die Verfügungen in Bargeld. Die Deutsche Bundesbank beobachtet dies in eigenen Zahlungsverhaltungsstudien (payment behaviour studies). – Siehe BanknotenWertbeschränkung, Bargeld, Bargeld lacht, Bargeldbearbeiter, Bargeldbearbeitung, Falschgeld. – Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Juni 2014, S. 73 ff. (ausführliche Darstellung des Zahlungsverhaltens in Deutschland; Übersichten).

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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