Gesetzliche Zahlungsmittel in Form von Banknoten und Münzen. Bis anhin ist Bargeld noch das mit Abstand am häufigsten genutzte Zahlungsmittel am Point of Sale als dem Ort, wo die Zahlung stattfindet, etwa am Kassenarbeitsplatz im Supermarkt, in der Tankstelle oder beim Fahrkartenautomaten [CH: Billettautomaten]. Zu Jahresende 2010 wurden in Deutschland noch fast sechzig Prozent aller Umsätze der Privathaushalte bar bezahlt. Allerdings nimmt der hohe Bargeldanteil langsam, aber stetig (bisher etwa ein Prozent pro Jahr; nach Vorhersagen dürfte sich dieser Wert aber beschleunigen) ab. – Siehe Annahmezwang, Banknoten-Wertbeschränkung, Bardevisen, Barfonds, Bargeld, tresoriertes, Bargeldkreislauf, Bargeldmanagement, Bargeldquote, Bargeldumlauf, Barzahlungsquote, Basisgeld, Begültigung, Geheimgeld, Geldausgabeautomat, Geldmenge, Geldzeichen, Geldzweck, Karte, Kundendaten-
Informationspflicht, M1, M2, M3, Mittel, Münze, Papiergeld, reines, Summe, Spores Raffel, Vermögenswert, Währung, Zahlung, Zahlungshalber, Zahlungsmittel, Zahlungsstatt. – Vgl. Monatsbericht der EZB vom August 2006, S. 67 f. (Aufschlüsselung des Bargeldumlaufs in Eurogebiet), Monatsbericht der EZB vom September 2006, S. 19 ff. (sektorale Geldhaltung seit 1992), Geschäftsbericht 2006 der Deutschen Bundesbank, S. 97 ff. (Statistiken auch zum Umlauf an DEM), Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Juni 2009, S. 49 ff. (Euro-Bargeldumlauf in Deutschland seit 2002; Übersichten), Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom März 2010, S. 33 ff. (Verwendung von Bargeld in Deutschland; Übersichten), Geschäftsbericht 2012 der Deutschen Bundesbank, S. 107 ff. (ausführliche Darlegung und Statistiken 2010 bis 2012) sowie die Fortschreibung im jeweiligen Geschäftsbericht der Deutschen Bundesbank, Jahresbericht 2012 der EZB, S. 103 ff. (Statistiken) sowie den jeweiligen Jahresbericht der EZB, Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Juni 2014, S. 71 ff. (Bargeldabhebungen am Point of Sale; ausführliche Darstellung; zahlreiche Übersichten).

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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