Banker-Stammtisch und Bankerstammtisch (bankers regular’s table)

Zwanglose, regelmässige Treffen von Bankangestellten aus verschiedenen Instituten an einem Ort in ihrer Freizeit, eingerichtet in der Regel privat, manchmal auch gewerkschaftlich (by labour unions). Die Zusammenkünfte dienen dem Erfahrungsaustausch über alle berufliche Angelegenheiten (exchange of information and experience on professional matters). Auch über schwierige Kunden (customers which cause difficulties) wird dort gesprochen. – Von der Geschäftsleitung der einzelnen Banken werden diese Stammtische nicht gern gesehen; sie müssen aber als Freizeitbeschäftigung (leisure activity) hingenommen werden. Andererseits ist bekannt, dass häufig auch Mitglieder des Vorstands die Informationen aus Banker-Stammtischen durchaus schätzen. Sie dienen ihnen als Hilfe für die eigene Geschäftspolitik; etwa in Bezug auf Gehaltseinstufung (salary classification) oder Pausenregelungen (rules on breaks), aber auch hinsichtlich des Umgangs mit örtlichen Dienstleistern wie Handwerker, Reinigungsdienste (cleaning services) und IT-Firmen sowie mit faulen Kunden. – Siehe Chinese Wall, Corporate Fashion, Delator, Dissemination, Flurfunk, Leumund, Rechnungs-Stapelung, Silodenken, Wall-Crossing.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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