Im Wirtschaftsjournalismus gesagt vom Jahr 2008. In diesem Jahr ging – die auf 1872 zurückgehende Dresdner Bank samt ihren ungefähr 900 Filialen in die Commerzbank auf und – die Mehrheit an der Postbank fiel an die Deutsche Bank. Beide Ereignisse waren im voraus vielfach erörtert und allgemein als “Flurbereinigung” (consolidation of German banking industry) begrüsst worden. – Die Übernahme der zum Allianz-Versicherungskonzern gehörenden Dresdner Bank bezahlte gutteilig der Steuerzahler, weil die Commerzbank im Zuge der auf die Subprime-Krise folgenden Finanzkrise staatliche Hilfe in Höhe von 18 Mia Euro zum Überleben ins Anspruch nehmen musste. – Im Oktober 2009 übernahm die Deutsche Bank auch die vom damals 17jährigen Salomon Oppenheim junior 1789 gegründete Privatbank Sal. Oppenheim. – Siehe Bank, systemische, Gigabank, Grossbank, Grössenvertrauen, G-Sifi, Krise, systemische, Lamfalussy-Vorschlag, Stabilisatoren, automatische, Subsidiaritätsprinzip, Too big to fail-Grundsatz. – Vgl. Jahresbericht 2010 der BaFin, S. 150 (BaFin begleitete die Übernahmen wegen der Integrationsrisiken).

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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