Unbestritten ist heute, dass es keine allgemein gültige Formeln gibt, um die für den Erfolg des Geschäftes beste Betriebsgrösse einer Bank zu bestimmen. Man kann empirisch nachweisen, dass es in jeder Grössenklasse und bei annährend gleichen Geschäftsstrategien erfolgreiche und weniger erfolgreiche Institute gibt. Auch sehr kleine Institute – wie heute noch besonders in Basel, Genf, Lausanne und Zürich anzutreffen – können aussergewöhnlich erfolgreich sein und sowohl sehr wirtschaftlich (economical: Verhältnis Kosten zu Leistung) als auch rentabel (profitable: Verhältnis Gewinn zum eingesetzten Kapital) arbeiten. – Siehe Allianzen, grenzüberschreitende, Bankdiscounter, Bankfusionen, Bankgrösse, Bankrott-weilklein-These, Behauptungs-Strategie, Bestreitbarkeit, Dezentralisations-Prinzip, GibratRegel, Gigabank, Grössen-Effekte, Konsolidierung, Korrespondenzbank-Beziehung, Megamanie, Megamergers, Multi-Boutique-Ansatz, Octopus, Penrose-Theorem, Sifi-Oligopol, Subsidiaritätsprinzip, Synergiepotentiale. – Vgl. Monatsbericht der EZB vom Mai 2005, S.
83 ff.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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