In der Statistik Fachbegriff für Firmen im Inland, die von einem ausländischen Unternehmen beherrscht werden. Für die genauere Kenntnis der Globalisierung ist die Erfassung der Beziehungen zwischen diesen Einheiten von Bedeutung. Seit 2007 sind daher auf europäischer Ebene besondere Meldepflichten eingeführt. – In Bezug auf Deutschland wird unterschieden zwischen Kenngrössen von auslandskontrollierten Unternehmen in Deutschland (Auslandstöchter einschl. Zweigniederlassungen und auf Dauer angelegte Betriebsstätten, Inward Foreign AffiliaTes Statistics, kurz: Inward FATS) und Kenngrössen von Unternehmen im Ausland, die von deutschen Investoren kontrolliert werden (Outward FATS). Die Angaben zu Inward FATS stellt das Statistische Bundesamt bereit. Die Kenngrößen zu Outward FATS werden von der Deutschen Bundesbank erhoben und zusammengestellt. – Siehe Agglomerations-Effekt, Allianzen, grenzüberschreitende, Auslandsbank-Filiale, Balassa-Index, Bankenaufsicht, europäische, Europa-AG, Internationalisierung, Markteintrittskosten, Namensidentität, Repräsentanz, Wirtschaftspatriotismus, Zweigstelle. – Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom November 2014, S. 57 ff. (Vorstellung der FATS; Rechtsquellen; Ergebnisse; Literaturhinweise).

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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