Allgemein die Rücküberweisung eines Betrags durch die Bank, wenn eine Zahlung vom Kunden widerrufen oder eine Abbuchung aus sonstigen Gründen angefochten wurde. – Im Kreditkartengeschäft – das Storno einer Kreditkartentransaktion, – indem der Ausgeber (issuer) der Karte eine Zahlung vom Händler ganz oder teilweise zurückfordert, – weil der Inhaber der Kreditkarte die Rechtmässigkeit der Abbuchung bestreitet (the cardholder is disputing the transaction, in-whole or in-part). – Bei Onlinegeschäften im Internet stellt die Möglichkeit des Chargeback eine sehr hohe Gefahr für den Händler dar; denn dieser kann den Widerspruch des Kunden nicht beeinflussen. Er verfügt nämlich über keinen schriftlichen Vertrag, mit welcher die Kreditkartentransaktion belegt werden kann, und eine genaue Prüfung des Vorgangs ist allgemein kaum möglich. Die Kosten für die Stornierung der Kreditkartentransaktion trägt zudem der Händler selbst. – Es gibt viele Überlegungen hinsichtlich solcher missbräuchlichen Nutzung (misuse) von Karten; für den Händler dürfte letztlich eine entsprechende Versicherung bis anhin der kostengünstigste Weg (cheapest way) sein. – Siehe Glattstellung, Mistrade, Stop-Auftrag, Stornoquote, Zahlung.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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