Kreditunterstützung, erweiterte (enhanced credit support)
In der auf die Subprime-Krise folgenden Finanzkrise häufig benutzte Bezeichnung für die Politik einer Zentralbank, den Märkten auf verschiedenen Wegen möglichst viel Liquidität zuzuleiten, um eine Kreditklemme zu vermeiden. – Siehe Aufkäufe, zentralbankliche, Carry Trades, Dreijahrestender, EZB-Sündenfall, Larghezza, Quantitative Easing, Tarnkappen-Politik, Vollzuteilung. – Vgl. Monatsbericht der EZB vom August 2009, S. 37 ff. (Auswirkungen des ersten längerfristigen Refinanzierungsgeschäftes mit einjähriger Laufzeit), Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom August 2009, S. 46 (Ankauf von gedeckten Schuldverschreibungen durch die EZB; Übersichten), Finanzstabilitätsbericht 2011, S. 21 f (Vollzuteilung bei den Refinanzierungsgeschäften der EZB wird beibehalten).
Achtung: Das Finanzlexikon ist urheberrechtlich geschützt und darf ohne die ausdrückliche Einwilligung lediglich zum privaten Gebrauch benutzt werden!
Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
E-Mail-Anschrift: info@jung-stilling-gesellschaft.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Ernst_Merk
https://www.jung-stilling-gesellschaft.de/merk/
https://www.gerhardmerk.de/
