Aufsicht, makroprudentielle (macro prudential supervision)

Auf Finanzmärkten die Tätigkeit der Aufsichtsbehörden mit dem Ziel, die Stabilität des Finanzsystems gesamthaft zu gewährleisten. Im einzelnen umfasst dies vor allem die Ermittlung, Bewertung und Minderung von Systemrisiken. Diese hängen nachweislich vom Gesamtverhalten der Institute und deren Verflochtenheit sowie von dem Zusammenspiel zwischen Finanzmärkten und dem gesamtwirtschaftlichen Umfeld ab. – Siehe Ansteckungswirkungen, ApfelernteSchluss, Asset Quality Review, Ausschuss für Finanzstabilität, Bankenaufsicht, europäische, Banking Supervision Committee, Bilanztricks, staatliche, Comprehensive Assessment, Deflation, hässliche, Dominostein-Effekt, ESZB-Netzwerk für makroprudentielle Forschung, Europäischer Rat für Systemrisiken, Makroprudentiell, Makro-Stresstest. Murphy’s Gesetz, Pankratium, Risiko, systeminhärentes, Solvenzaufsicht, Systemkonflikt, finanzmarktlicher, Zentralkreditregister. – Vgl. Jahresbericht 2010 der EZB, S. 188 f. (Vorstellung des Netzwerkes zur makroprudentiellen Forschung der EZB), Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom April 2012, S. 30 ff. (zur makroprudentiellen Überwachung und deren institutioneller Rahmen), Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom April 2013, S. 41 ff. (makroprudentielle Überwachung in Deutschland: ausführliche Darstellung, in den Anmerkungen wichtige Hinweise), Finanzstabilitätsbericht 2013, S. 101 ff. (derzeitiger Stand und Entwicklung der makroprudentiellen Aufsicht in Deutschland und Europa: Literaturhinweise).

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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