Zinsstundung (suspension of interest payments)

Ein Aufschub für die Zahlung fälliger Zinsen. Ein solcher Hinausschub (Fristengewährung; granting period) wird allgemein wegen der damit auftretenden Gefahr des Moral Hazard sowohl für den Gläubiger als auch für den Schuldner als gefährlich angesehen. – Bei der Subprime-Krise im Sommer 2007 waren Zinsstundungen eine Hauptursache; neben fahrlässiger Prüfung von Einkommen und Vermögen der Schuldner, Verzicht auf Anzahlung und Wartezeit bei der Amortisation. – Siehe Abzahlungshilfen, Amortisation, negative, Aufschub-Frist, Ballon-Kredit, Beleihungswert, Erstraten-Verzugsklausel, Immobilienblase, Immobilienpreise, Ninja-Loans, Northern Rock-Debakel, Realkredit, Remission, Stundung, Subprime-
Wohnraumfinanzierung, Zinseinfriedung, Zitronenhandel, Zwei-Achtundvierzig-Kredit.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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