Vier-Parteien-Modell

Das Vier-Parteien-Modell ist ein Organisationsmodell für Kartenzahlungen, das Karteninhaber, Händler, kartenausgebendes Institut und Zahlungsabwickler miteinander verbindet. Karteninhaber und Händler lösen die Transaktion aus beziehungsweise nehmen sie entgegen. Der Issuer und der Acquirer sorgen über ihre Anbindung an Kartennetzwerke und Zahlungsverkehrssysteme für Autorisierung, technische Verarbeitung und finanzielle Verrechnung. Das Modell standardisiert die arbeitsteilige Abwicklung, benötigt dafür aber präzise Regeln und interoperable technische Verfahren.

Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – Dezember 2025 , 19.12.2025 , PDF-S. 107. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/972182/referenceDoc/d70e8cdb2d630a96b850f13261ba44c5.
Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie mich an: info@ekrah.com

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