Vertrauensindikator (indicator of confidence)

Allgemein die Erwartung der Wirtschaftssubjekte auf überschaubare, verlässliche und dauerhafte Rahmenbedingungen, die hinreichenden Freiraum für private Entscheidungen lassen; dazu gehört auch das Zutrauen in die geldwertsichernde Politik der Zentralbank. – Für Industrie und Verbraucher getrennt durchgeführte Konjunktur-Umfrage, von Eurostat ermittelt und bei der EZB für die Vorausplanung der Geldpolitik von Bedeutung. – Der Stand und Verlauf des Vertrauensindikators wird regelmässig in den Monatsberichten der EZB (Anhang: “Statistik des EuroWährungsgebiets”, Rubrik “Preise, Produktion, Nachfrage und Arbeitsmärkte”, Unterrubrik “Branchen- und Verbraucherumfragen”) veröffentlicht. – Siehe Depo-Repo-Spread, Erwartungsparadoxon, Konjunkturdiagnose, Konstanz-Kriterium, Order-Capacity-Index, Vertrauen. – Vgl. Jahresbericht 2001 der EZB, S. 43, Monatsbericht der EZB vom August 2007, S. 53 ff. (hier auch zum festgestellten Unterschied zwischen Verbrauchervertrauen und getätigten Konsumausgaben; aussagekräftige Übersichten), Monatsbericht der EZB vom November 2008, S. 61 ff. (Verlässlichkeit von Umfrageergebnissen in turbulenten Zeiten; Übersichten), Monatsbericht der EZB vom Mai 2009, S. 65 (Vertrauensindikator während der Finanzkrise; Übersicht), Monatsbericht der EZB vom März 2010, S. 75 ff. (Berechnung des Indikators; Aussagekraft; Übersichten), Monatsbericht der EZB vom Oktober 2011, S. 60 (Vertrauensindikator für den Einzelhandel und die Verbraucher seit 2004), Jahresbericht 2011 der EZB, S. 61 (Vertrauens-Indikatoren 2006 bis 2011)), Monatsbericht der EZB vom März 2012, S. 85 ff. (Verbrauchervertrauen und Konsumausgaben in ihrer Beziehung zueinander; Übersichten; Vergleiche Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien), Monatsbericht der EZB vom Januar 2013, S. 53 ff. (Bedeutung des Vertrauens in der Wirtschaft; ausführliche Darlegung; Übersichten; Literaturverweise).

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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