Verkrustungen, strukturelle (structural rigidities)

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Falls nicht anders definiert, so meint man damit eine Volkswirtschaft mit – nur wenig flexiblem Arbeitsmarkt, – geringerem Wettbewerb auf den Gütermärkten, – ziemlichen Markteintrittsschranken für neue Unternehmen und – einem weniger entwickelten Kapitalmarkt. – In solchen Wirtschaften ist die Investitionsquote niedriger, somit auch in der Regel die Produktivität und infolgedessen zugleich das Wachstum. – Siehe IKT-anwendende Branchen, KLEMS-Datenbank, Lohnrigiditäten, Produktivität, Strukturumbruch, Strukturwandel. – Vgl. Monatsbericht der EZB vom Januar 2008, S. 68 ff. (ausführliche Darstellung; viele Übersichten; Auswirkungen auf die Geldpolitik), S. 88 f. (aussagekräftige Übersichten), Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Januar 2014, S. 21 ff.; S. 41 ff. (Verkrustungen in der Eurozone).

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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Verkrustungen, strukturelle (structural rigidities)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/verkrustungen-strukturelle-structural-rigidities/ (Stand: 15.10.2022).

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