Überweisung (remittance, credit transfer; appropriation)

Allgemein jede Zahlung in Geld an einen Empfänger (any cash payment to a recipient). – Formgebundener (Vordruck [form]; Maske [input mask] bei Internet-Banking) Zahlungsauftrag eines Kunden an seine Bank, zu Lasten seines Kontos eine bestimmte Summe auf ein anderes Konto zu übertragen (a payment order or perhaps a sequence of payment orders made for the purpose of placing funds at the disposal of the beneficiary. Both the payment instructions and the funds described therein move from the bank of the payer/originator to the bank of the receiver, possibly via several other institutes as intermediaries and/or more than one credit transfer system). – Seit November 2009 müssen Banken in Deutschland bei Überweisungen nicht mehr prüfen, ob die Kontonummer zum Empfängername passt. Dies geschah in Anpassung der Zahlungsdienstrichtlinie der EU (Payment Services Directive, PSD), die durch ein Umsetzungsgesetz vom 9. Juli 2009 in deutsches Recht eingebettet wurde. Wohin eine Überweisung geht, richtet sich zeither ganz allein nach der Kontonummer. – In der öffentlichen Finanzwirtschaft – dann meistens nur in der Pluralform gebraucht – Zuwendungen – von Gliedstaaten an den Gesamtstaat (nation state; Matrikularbeiträge) oder – übergeordneter Bereiche (super ordinated entities: Land, Kanton, Kreis) an kleinere Verbände (smaller state entities: Kreis, Gemeinde). – Siehe Ausgleichsbuchung, Beschulungsgeld, International Bank Account Number, Prosument, SEPA-Rat, Single European Payment Area, Umlage.

Achtung: Das Finanzlexikon ist urheberrechtlich geschützt und darf ohne die ausdrückliche Einwilligung lediglich zum privaten Gebrauch benutzt werden!
Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
E-Mail-Anschrift: info@jung-stilling-gesellschaft.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Ernst_Merk
https://www.jung-stilling-gesellschaft.de/merk/
https://www.gerhardmerk.de/

Sidebar