Überschwang, unvernünftiger (irrational exuberance)

Um 2005 aufgekommene und aus dem Amerikanischen eingedrungene Bezeichnung (sie geht wohl auf den Notenbankpräsidenten Alan Greenspan zurück) für das sorglose Verhalten von Anlegern, die in einer Aufschwungphase unbekümmert hohe Risiken auf sich nehmen. – Siehe Blase, Blase, spekulative, Börsenfieber, Boom-Bust-Zyklus, Crash, Dotcom-Blase, Glücksspieleffekt, Hindsight, Immobilienblase, Kurzsichtigkeit, Martin-Prinzip, Marktkenntnis, zentralbankliche, Milchmädchen-Hausse, Mississippi-Taumel, Massiv-Verkäufe, Panikverkäufe, Poseidon-Blase, Rückkoppelungsschleife, Spekulationsblase, Subprime-Krise, Trittbrettfahrer, Tulpencrash, Überbelastung, Vermögensblase, Vertrauens-Hypertrophie.

Achtung: Das Finanzlexikon ist urheberrechtlich geschützt und darf ohne die ausdrückliche Einwilligung lediglich zum privaten Gebrauch benutzt werden!
Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
E-Mail-Anschrift: info@jung-stilling-gesellschaft.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Ernst_Merk
https://www.jung-stilling-gesellschaft.de/merk/
https://www.gerhardmerk.de/

Sidebar