Transparenzgebot (transparency requirement)
In Bezug auf die Geldpolitik die Darlegung der Entscheidungsgründe für die allgemeine Leitlinie sowie für bestimmte Massnahmen einer Zentralbank. – In Bezug auf ein Unternehmen die Offenlegung der Vermögenswerte und Schulden, um Banken und Anlegern eine genaue Beurteilung der Lage der Firma zu ermöglichen. – Siehe Bilanz-Skandal, Codewörter, Corporate Governance, Disziplinierungszwang, Fair Value, Forward Guidance, Politik des offenen Mundes, ProspektRechtssetzung der EU, Publizitätspflichten, Tarnkappen-Politik, Unschärfe, konstruktive. – Vgl. Monatsbericht der EZB vom November 2002, S. 63 ff., Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Juni 2004, S. 15 f., Monatsbericht der EZB vom Mai 2005, S. 93 ff. (in Bezug auf Unternehmen), Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Oktober 2005, S. 77 f. (mit Übersicht der Transparenzregeln für Banken), Monatsbericht der EZB vom April 2007, S. 67 ff. (ausführliche Darlegungen der Beziehungen zwischen transparenter Geldpolitik und dem Finanzmarkt; Übersichten), Monatsbericht der EZB vom November 2009, S. 77 ff. (Kommunikation der Zentralbank in Zeiten von Turbulenzen), Jahresbericht 2009 der BaFin, S. 213 f. (BaFin führte im Jahr 2009 eine Transparenzinitiative durch, die viele Mängel zutage treten liess sowie den jeweiligen Jahresbericht der BaFin, Kapitel “Aufsicht über den Wertpapierhandel und das Investmentgeschäft”.
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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