Sparstrumpf (money sock)

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Bargeld in eigener Verwaltung, dem Begriff Matratzengeld inhaltlich und umfänglich gleich. Das Wort “Strumpf” bedeutet wortgeschichtlich (etymologic) “Hose”, also Geld in der Hosentasche aufbewahren. Der Nachteil dieser Art der Geldaufbewahrung liegt unter anderem darin, dass der Besitzer und seine Erben nicht mehr wissen, wo sie das Geld verwahrt hatten. Zu Jahresbeginn 2012 waren noch 13 Mia DEM in Umlauf, nach Vermutung der Deutschen Bundesbank ein beachtlicher Teil in längst vergessenen Sparstrümpfen. – Abwartehaltung, Anlage-Risiko, Attentismus, EventualKasse, Geld, totes, Geldbestand, sektoraler, Geldjeans, Geldmulde, Geldnutzen, Geldschatz, Horten, Idle money, Liquiditätspräferenz, Opportunitätskosten, Präklusivtermin, Sparsamkeit. – Vgl. Jahresbericht 2011 der Deutschen Bundesbank, S. 107 (DMBargeldumlauf 2009-2011).

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Sparstrumpf (money sock)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/sparstrumpf-money-sock/ (Stand: 15.10.2022).

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