Realkredit (real-estate credit, loan based on real estate, secured credit)
Darlehn, besichert durch hypothekarische Belastung von Immobilien. Je nach Bonität der Kreditnehmer unterscheidet man grob – erstklassige (prime) Hypothekarkredite; dies sind in der Regel durch Grundstücke im Eigentum von Unternehmen gesicherte Darlehn, und – zweitklassige (sub-prime) Realkredite; dies sind Baukredite an finanzschwache Schuldner, vor allem an Privathaushalte (“Häuslebauer”, home-builder). – Zur Verbriefung eigenen sich seit der weltweiten Krise auf dem Realkreditmarkt im Sommer 2007 praktisch nur noch hochbonitäre Realkredite. – Siehe Amortisation, negative, Beleihungswert, ErstratenVerzugsklausel, Home Mortgage Disclosure Act, Immobilienpreise, Kreditvergabe-Grundregel, Langfristkultur, Mobiliarkredit, Mortgage Equity Withdrawal, Panikverkäufe, Pfandbriefanstalten, Produktivkredit, Stadtschaften, Subprime Lending, Subprime-Krise, Taxe, Wohneigentum. – Monatsbericht der EZB vom August 2009 (rechtliche Unterschiede zwischen den Hypothekenmärkten im Eurogebiet und den USA).
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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