Over-The-Counter-Derivat oft nur OTC-Derivat (so auch im Deutschen gesagt)

Ein Derivat, das nicht an einer Börse oder einer anderen Handelsplattform gehandelt wird, sondern individuell zwischen Käufer und Verkäufer. Häufig werden dabei Vermittler eingeschaltet. Der OTC-Derivatehandel spielte sich daher auch ausserhalb der Kontrolle durch Aufsichtsbehörden ab. Die im August 2012 in Kraft getretene Verordnung über die europäische Marktinfrastruktur (European Market Infrastructure Regulation, EMIR) führte eine Meldepflicht für solche Geschäfte ein. – Siehe Derivategeschäfte-Clearingpflicht, Derivategeschäfte-Meldepflicht, Gegenpartei, zentrale, Option, kommerzielle, Optionen, handelbare, Optionsscheine, Over-The-Counter-Option, Verordnung über die europäische Marktinfrastruktur, Zertifikateschneider. – Vgl. Jahresbericht 2012 der EZB, S. 145
(Rechtsentwicklung; Überwachungsfragen), Jahresbericht 2013 der BaFin, S. 75 (neuer Rechtsrahmen zur Besicherung von nicht zentral abgewickelten Geschäften wird vorgestellt) S. 163 (neue Vorgaben für OTC-Derivategeschäfte durch die novellierte DerivateV) sowie den jeweiligen Geschäftsbericht der EZB, Kapitel “Überwachung der Zahlungssysteme und Marktinfrastrukturen”).

Achtung: Das Finanzlexikon ist urheberrechtlich geschützt und darf ohne die ausdrückliche Einwilligung lediglich zum privaten Gebrauch benutzt werden!
Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
E-Mail-Anschrift: info@jung-stilling-gesellschaft.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Ernst_Merk
https://www.jung-stilling-gesellschaft.de/merk/
https://www.gerhardmerk.de/

Sidebar