Überschußreserven
Historische Entwicklung auf Basis von 3 analysierten Bundesbank-Berichten.
Häufigkeit über die Zeit
Die Nennhäufigkeit ist eine KI-gestützte analytische Kennzahl pro Bericht und keine philologische Volltextzählung.
Begriffsnetzwerk
Historische Kontextverschiebung
1940s
In den Bundesbank-Berichten der späten 1940er Jahre bezeichnet „Überschußreserven“ beträchtliche Bankreserven oberhalb des gesetzlichen Reserve-Solls. Im Dezember 1948 und Januar 1949 lagen sie trotz restriktiver Maßnahmen bei rund 30 bis 35 Prozent des Solls. Im Mittelpunkt stehen ihre zeitliche Entwicklung, die stark ungleiche Verteilung zwischen Bankengruppen sowie der Vergleich mit dem Zentralbankkredit. Die Konzentration vor allem bei Girozentralen und zeitweise bei Regionalbanken erschwerte eine allgemeine Anhebung der Mindestreservesätze.
Prägende Kontexte: Hohe Reserven oberhalb des gesetzlichen Solls trotz restriktiver Maßnahmen · Starke Unterschiede zwischen Kreditbanken, Sparkassen, Girozentralen und Genossenschaften · Konzentration der Überschußreserven bei einzelnen Bankengruppen · Bedeutung der ungleichen Verteilung für Kreditkontrolle und Mindestreservepolitik · Vergleich der Überschußreserven mit dem Zentralbankkredit