Markt, grauer (grey market; restricted securities market)
Auf den Finanzmärkten – Transaktionen mit Finanzprodukten und – hier vor allem mit Wertpapieren, – die von nicht den Aufsichtsbehörden überwachten Anbietern angeboten werden – in der Regel innert bestimmter gesellschaftlicher Gruppen. – Der vorbörsliche Handel institutioneller Anleger nach Bekanntgabe der Zeichnungsspanne und vor der ersten Börsennotiz eines Titels. Dies wird dadurch ermöglicht, dass in der Regel die ständigen Grossanleger und vor allem Fondsmanager schon vor der Zuteilung an Kleinanleger eine gewisse Stückzahl zugesagt bekommen, und die diese Papiere – in der Regel Aktien – dann möglicherweise bereits wieder unter Gewinnmitnahme verkaufen (the period between the setting of the price and the effective delivery of papers; these papers are traded on the grey market even though they do not technically exist. Transactions on the grey market are unwound [werden abgewickelt] after settlement, delivery and the first official quotations). – Siehe
Agiotage, Blue-sky laws, Daimonion, Darstellungswährung, Dingo-Werte, DomizilVerschleierung, Finanzgeier, Ghettobanking, Gründungsschwindel, Hawala, High risk countries, Internet-Foren, Kapitalmarkt, grauer, Kreditplafondierung, Offshore Finanzplätze, Parallel Banking, Racheengel, Schattenbankbereich, Late Trading, Underground Banking, Verständlichkeit, Winkelmakler, Zweitplazierung. – Vgl. Jahresbericht 2003 der BaFin, S. 73 f., Jahresbericht 2004 der BaFin, S. 83 (dort Definition) sowie den jeweiligen Jahresbericht der BaFin.
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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