Market Maker (so auch im Deutschen gesagt, neuerdings auch mit Marktmacher übersetzt)
Personen bzw. Unternehmen, welche an den Finanzmärkten fortdauernd ihre Bereitschaft anzeigen, durch den An- und Verkauf von Finanzinstrumenten unter Einsatz des eigenen Kapitals Handel für eigene Rechnung zu den von ihr gestellten Kursen zu betreiben (an operator which supplies prices for an asset traded on a particular financial market and is prepared to buy or sell at those stated bid and ask prices). – Als im Zuge der sich zur weltweiten Finanzkrise ausgeweiteten Subprime-Krise es im Herbst 2008 zum Zusammenbruch des Geldmarktes kam – der Interbankenmarkt trocknete nahezu völlig aus; die Banken legten ihr Geld lieber zu sehr geringem Zinssatz bei der EZB an anstatt es zu einem höheren Zinssatz an andere Institute zu verleihen- , da mussten die Zentralbanken ungewollt die Rolle des Marktmachers auf dem Geldmarkt übernehmen. – Siehe Gegenpartei, zentrale, Markt, aktiver, Marktfähigkeit, Marktwirksamkeits-Annahme. – Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Januar 2008, S. 21 ff. (Stellung des Marktmachers; Probleme).
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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