Krise, systemische (systemic crisis)

Die Gefahr – einer schweren Störung oder – gar des Zusammenbruchs der regelmässigen Tauschbeziehungen innert einer Volkswirtschaft oder der Weltwirtschaft gesamthaft (extremely severe and widespread troubles that affect the whole financial and monetary system). – Der Zusammenbruch des USBankhauses Lehman Brothers Mitte September 2008 hat gelehrt, dass eine – sogar weltweite – systemische Krise von der Insolvenz einer in vielen Teilbereichen der Wirtschaft verflochtenen Bank ausgehen kann. – Siehe Bank, systemische, Dominostein-Effekt, Finanzmarkt-Interdependenz, G-Sifi, Imponderabilien, Krisenplan, Murphy’s Gesetz, Risiko, systemisches, Stabilisatoren, automatische, Too big to fail-Grundsatz, Wirtschaftskrise. – Vgl. Monatsbericht der EZB vom November 2009, S. 118 ff. (Bankensektor in systemischen Krise; Übersichten), Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Mai 2010, S. 42 f. (Auswirkungen der Finanzkrise bei Unternehmen, Haushalten und dem Staat), Monatsbericht der EZB vom Juli 2011, S. 91 ff. (EU-Rahmen für das Krisenmanagement im Finanzsektor), Finanzstabilitätsbericht 2012, S. 98 (weiterhin Gefahren durch den möglichen Zusammenbruch global vernetzter Institute), Geschäftsbericht 2012 der Deutschen Bundesbank, S. 97 (Entwurf für das Krisenmanagement bei in Schieflage geratenen Instituten).

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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