Jugendarbeitslosigkeit (youth unemployment)

Wenn nicht anders definiert die Zahl der Arbeitslosen in der Altersgruppe von 15 bis 24 Jahren. Manchmal wird auch die Altersklasse von 25 bis 29 Jahren dazugezählt. Von der EZB wird diese Zahl beobachtet, weil hohe Jugendarbeitslosigkeit auch längerfristig (at medium and long term) gesehen höhere Sozialausgaben des Staates nach sich ziehen. – Es ist völlig kraus und unzutreffend, wenn ein hoher Prozentsatz an Jugendarbeitslosigkeit dem Finanzmarkt oder den Spekulanten zur Last gelegt wird, wie dies häufig geschieht. Allein richtig ist, dass die Wurzel dieses Übels tief in den betreffenden Gesellschaften zu finden ist. – Siehe Arbeitskosten, Arbeitsnachfrage, Wachstum-Beschäftigung-Zusammenhang, Zwei-Säulen-Prinzip. – Vgl. Monatsbericht der EZB vom September 2008, S. 84 ff. (Aufschlüsselung; Übersichten seit 1983; mögliche Massnahmen gegen Jugendarbeitslosigkeit), Monatsbericht der EZB vom Februar 2013, S. 75 ff. (Arbeitslosigkeit im Eurogebiet aufgeschlüsselt nach Altersgruppen und Mitgliedsländern), Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom August 2013, S. 23 ff. (ausführliche Darstellung; Anpassungsfunktion in der EWU; Übersichten), Monatsbericht der EZB vom Februar 2014, S. 77 ff. (Jugendarbeitslosigkeit seit 2004; viele Übersichten; S. 81: Mahnruf an die Politik).

Achtung: Das Finanzlexikon ist urheberrechtlich geschützt und darf ohne die ausdrückliche Einwilligung lediglich zum privaten Gebrauch benutzt werden!
Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
E-Mail-Anschrift: info@jung-stilling-gesellschaft.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Ernst_Merk
https://www.jung-stilling-gesellschaft.de/merk/
https://www.gerhardmerk.de/

Sidebar