Globalisierung (globalisation, aggregation of markets)

Allgemein die zunehmende Verflechtung der Wirtschaftstätigkeit und damit verbunden des Güteraustauschs auf der Welt gesamthaft. Ziel ist es, dass jeder – wie innert einer Nationalwirtschaft im grossen und ganzen auch heute schon – dasjenige Gut hervorbringt, das er vergleichsweise (comparatively; komparativ) am kostengünstigsten herstellen kann (Gesetz der komparativen Kosten; law of comparative advantage). Auf diese Weise steigt der Wohlstand der Weltbevölkerung gesamthaft. – Siehe Auslandsunternehmenseinheiten, Balassa-Index, Internationalisierung, Wirtschaftspatriotismus. – Vgl. Jahresbericht 2006 der EZB, S. 81 ff. (Auswirkungen auf das Eurogebiet, viele Übersichten), Monatsbericht der EZB vom Januar 2008, S. 81 ff. (lehrbuchmässige Darstellung mit vielen Übersichten und Literaturhinweisen), Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Januar 2009, S. 46 f. (Widerspiegelung der internationalen Verflechtung in den Bilanzen; Übersichten), Monatsbericht der EZB vom November 2009, S. 105 ff. (Konjunkturverläufe historisch und in Bezug auf die Globalisierung).

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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